Ich werde mehr oder weniger häufig hier im Blog oder per E-Mail gefragt, wie es mir denn mittlerweile nach der Diät geht. Obwohl dieses Blog schon recht bald nach meinem Start mit der Diät eingeschlafen ist, möchte ich hier nun mal einen abschließenden Beitrag veröffentlichen.
Ich habe zwei recht wechselhafte Jahre mit der Diät hinter mir. Zu Beginn war alles super, mir ging's bestens und ich hatte zu 95% keine Beschwerden mehr. Die Diät nach dem IgG4-Test hat sich als sehr hilfreich erwiesen.
Nach einem Jahr aber wurde es auf einmal wieder schlechter, teilweise sogar schlechter als vor der Diät. Wir haben leider nicht rausfinden können, woran es lag. Vielleicht hatte ein entzündeter Backenzahn was damit zu tun. Allerdings hat sich meine Situation auch nach dem Ziehen dieses Zahns (begleitet von einem Arzt für ganzheitliche Zahnmedizin) nicht geholfen.
Dann habe ich mir gedacht, wenn die Diät ja nichts mehr hilft, dann kann ich auch einfach wieder alles essen. Daher habe ich nach 1,5 Jahren meine Spezial-Diät beendet und mich mit Begeisterung auf alles gestürzt, was ich lange Zeit meiden musste.
Gleichzeitig hat mein Arzt aber auch eine Neuraltherapie begonnen. Bauchnabel und eine Impfnarbe am Bein wurden mehrmals gespritzt (in immer länger werdenden Abständen) und meine beschwerdenfreie Zeit hat sich immer mehr verlängert.
Seit dem geht es mir über lange Zeit sehr gut. Ich würde sagen, dass ich zu 95 % beschwerdefrei bin und alles essen kann. Allerdings bin ich nicht ganz frei von Beschwerden, immer wenns wieder schlechter wird, gehe ich zu meinem Arzt und lasse mich mit Neuraltherapie behandeln. Aber vielleicht muss ich auch nochmal was anderes probieren. Eine Darmsanierung vielleicht.
Mein Arzt hat auf seiner Website auch Informationen zur Neuraltherapie ... die Infos auf Wikipedia sind nicht empfehlenswert und zeigen eine veraltete Schulbuchmeinung, über die sich diverse Wikipedia-Autoren streiten.
Sunday, 27. February 2011
Zwischenstand nach über 2 Jahren
Sunday, 22. November 2009
Mit Allergien im Ausland essen
Ich habe mir lange überlegt, wie ich mich wohl im fremdsprachigen Ausland (in aktuellen Fall Italien) essenstechnisch durchschlagen soll. Ich wollte auf alle Fälle viel Schär-Brot mitnehmen und andere Lebensmittel, die sich ungekühlt halten, aber im Urlaub geht man ja auch gerne mal Essen. Was also tun? Schließlich ist das Erklären der Allergien schon in Deutschland nervig und wird häufig doch nicht richtig verstanden.
Doch dann kam die rettende Idee! Ich ließ einfach folgenden Text von einem Muttersprachler ins Italienische übersetzten, druckte mir diesen Zettel aus und hielt ihn jeweils dem Kellner unter die Nase.
Ich bin allergisch gegen
- Weizen, Roggen und Dinkel
- Milch und Käse
- Eier

Es hat super funktioniert! Alle Kellner fingen direkt an, mir auf der Karte zu zeigen, was ich essen kann und mir zu erklären, was es ist! Ein Traum! Und das beste war: Jeder Kellner wusste immer, was genau in den Essen drin ist. In Deutschland müssen immer alle erst in die Küche laufen und nachfragen.
Ansonsten hatte ich, wie gesagt, Unmengen von Schär-Brot dabei, getrockte Würste (Landjäger), Chili in der Dose (fürn Campingkocher), Zartbitterschokolade, glutenfreie Kekse etc.
Doch dann kam die rettende Idee! Ich ließ einfach folgenden Text von einem Muttersprachler ins Italienische übersetzten, druckte mir diesen Zettel aus und hielt ihn jeweils dem Kellner unter die Nase.
Ich bin allergisch gegen
- Weizen, Roggen und Dinkel
- Milch und Käse
- Eier

Es hat super funktioniert! Alle Kellner fingen direkt an, mir auf der Karte zu zeigen, was ich essen kann und mir zu erklären, was es ist! Ein Traum! Und das beste war: Jeder Kellner wusste immer, was genau in den Essen drin ist. In Deutschland müssen immer alle erst in die Küche laufen und nachfragen.
Ansonsten hatte ich, wie gesagt, Unmengen von Schär-Brot dabei, getrockte Würste (Landjäger), Chili in der Dose (fürn Campingkocher), Zartbitterschokolade, glutenfreie Kekse etc.
Tuesday, 17. November 2009
Glutenfreie Mehlmischung für alles Mögliche - z.B. Focaccia
Über Google kam ich irgendwann mal auf diese Seite: Richtig kochen für Problemkinder. In der Rubrik "Ohne Gluten" fand ich dann Rezepte für Pizzateig und Focaccia ... die Focaccia habe ich ausprobiert ... und war begeistert!
So sehen sie aus (sorry fürs schlechte Foto):

Die Mehlmischung:
1/4 Maismehl
1/4 Reismehl
1/4 Buchweizenmehl
1/4 Kartoffelmehl
Aus dieser Mehlmischung backe ich zur Zeit alles: Pfannkuchen, Waffeln, Pizza, Quiche, Brot und eben auch Focaccia. Gelingt immer!
Und hier das (etwas abgewandelte) Rezept für Focaccia:
- 350ml Wasser
- 20ml Olivenöl
- 1 EL Oregano
- 1 TL Salz
- 100g Buchweizenmehl
- 100g Reismehl
- 120g Kartoffelstärke
- 120g Maisstärke
- 5g Guarkernmehl
- 30g Zucker
- 1 Päckchen Trockenhefe
Alle Zutaten mischen, bis ein trockender Teig entsteht, notfalls noch etwes Mehl dazugeben. 1 Stunde ruhen lassen. 4 flache Fladen formen, auf Backpapier legen, einritzen, mit Olivenöl bestreichen und mit Salz bestreuen.
Dann 30 bis 40 Minuten bei 160 Grad backen.
Varianten:
Man kann auch Rosmarin dazu geben, oder getrockente Tomaten, Oliven etc.
Sehr lecker ist auch eine eher orientalisch schmeckende Abwandlung, wenn man eine Mehlsorte durch Kichererbsenmehl ersetzt und zusätzlich Kreuzkümmel hinzufügt!
So sehen sie aus (sorry fürs schlechte Foto):

Die Mehlmischung:
1/4 Maismehl
1/4 Reismehl
1/4 Buchweizenmehl
1/4 Kartoffelmehl
Aus dieser Mehlmischung backe ich zur Zeit alles: Pfannkuchen, Waffeln, Pizza, Quiche, Brot und eben auch Focaccia. Gelingt immer!
Und hier das (etwas abgewandelte) Rezept für Focaccia:
- 350ml Wasser
- 20ml Olivenöl
- 1 EL Oregano
- 1 TL Salz
- 100g Buchweizenmehl
- 100g Reismehl
- 120g Kartoffelstärke
- 120g Maisstärke
- 5g Guarkernmehl
- 30g Zucker
- 1 Päckchen Trockenhefe
Alle Zutaten mischen, bis ein trockender Teig entsteht, notfalls noch etwes Mehl dazugeben. 1 Stunde ruhen lassen. 4 flache Fladen formen, auf Backpapier legen, einritzen, mit Olivenöl bestreichen und mit Salz bestreuen.
Dann 30 bis 40 Minuten bei 160 Grad backen.
Varianten:
Man kann auch Rosmarin dazu geben, oder getrockente Tomaten, Oliven etc.
Sehr lecker ist auch eine eher orientalisch schmeckende Abwandlung, wenn man eine Mehlsorte durch Kichererbsenmehl ersetzt und zusätzlich Kreuzkümmel hinzufügt!
Saturday, 14. March 2009
Pfannkuchen - glutenfrei und ohne Ei und Milch
Ich bin schon immer ein totaler Eierpfannkuchen-Freak gewesen. Doof nur, wenn die drei Hauptbestandteile - Eier, Milch und Mehl - auf der roten Liste stehen. :( Apfelpfannkuchen hatte ich ja vor einiger Zeit schon mal erfolgreich getestet, heute waren mal wieder "normale" Pfannkuchen dran. Und da die prima gelungen waren, hab ich sie gleich mal fotografiert! :)


Das Rezept kann ich leider nicht 100% wiedergeben, da ich die Zutaten einfach irgendwie zusammen gekippt habe. Mit ner Menge Eiersatz und Sojamehl wurde der Teig recht fluffig und dickflüssig und dadurch die Pfannkuchen auch ziemlich dick. Sowas ähnliches wie Kaiserschmarrn, also zerstoßene Pfannkuchen, hab ich dann auch noch gleich ausprobiert.
Das hier sind die Zutaten:

So in etwa dürfte das Rezept lauten (normale Pfannkuchen hab ich früher auch nie nach Rezept sondern immer nach Gefühl angerührt):
3 gehäufte Teelöffel Eiersatz (3Pauly)
2 gehäufte Teelöffel Sojamehl (wirkt auch wie Eiersatz)
etwas Mineralwasser mit Kohlensäure, um den Eiersatz anzurühren
2 Teile Reismehl und 1 Teil Kartoffelmehl
etwas Weinsteinbackpulver
etwas Vanille-Zucker
Hafermilch
Eiersatz und Sojamehl mit dem Sprudelwasser anrühren. Dann alle anderen Zutaten ...
Mehl und Milch nach Gefühl langsam dazugeben, bis ein Pfannkuchen-typischer Teig entsteht. Und dann ab in die Pfanne damit! :)
Guten Appetit!

Das Rezept kann ich leider nicht 100% wiedergeben, da ich die Zutaten einfach irgendwie zusammen gekippt habe. Mit ner Menge Eiersatz und Sojamehl wurde der Teig recht fluffig und dickflüssig und dadurch die Pfannkuchen auch ziemlich dick. Sowas ähnliches wie Kaiserschmarrn, also zerstoßene Pfannkuchen, hab ich dann auch noch gleich ausprobiert.
Das hier sind die Zutaten:

So in etwa dürfte das Rezept lauten (normale Pfannkuchen hab ich früher auch nie nach Rezept sondern immer nach Gefühl angerührt):
3 gehäufte Teelöffel Eiersatz (3Pauly)
2 gehäufte Teelöffel Sojamehl (wirkt auch wie Eiersatz)
etwas Mineralwasser mit Kohlensäure, um den Eiersatz anzurühren
2 Teile Reismehl und 1 Teil Kartoffelmehl
etwas Weinsteinbackpulver
etwas Vanille-Zucker
Hafermilch
Eiersatz und Sojamehl mit dem Sprudelwasser anrühren. Dann alle anderen Zutaten ...
Mehl und Milch nach Gefühl langsam dazugeben, bis ein Pfannkuchen-typischer Teig entsteht. Und dann ab in die Pfanne damit! :)
Guten Appetit!
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Wednesday, 4. March 2009
Meine Lieblingsbrot aus Reismehl - glutenfrei
Ich hatte ja am Anfang meine "Special-Diät"-Phase ein paar Probleme mit dem Brotbacken. Mittlerweile habe ich das recht gut in den Griff bekommen und zwei Brotsorten gefunden, die sich wunderbar backen lassen. Eines davon basiert auf dem Reismehl "Mix it" von Glutano:
Dieses Mehl kaufe ich immer beim real oder bei Rewe ... man muss also gar nicht immer ins Reformhaus.
Auf der Packung ist auch direkt ein prima Rezept drauf, das ist allerdings immer ein wenig variiere. Mehlsorten hab ich schließlich genug. ;)

Mein Rezept sieht dann also wie folgt aus:
150g Mix it von Glutano
100g Buchweizen- oder Mais- oder Hirse- oder Teffmehl ... welches Mehl auch immer.
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
200 ml lauwarmes Wasser mit Kohlensäure
1 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
Was auch sehr gut schmeckt sind geröstet Zwiebeln im Brot, oder angebratene Schinkenwürfel! Einfach in der Pfanne anrösten und dann in den angerührten Teig unterheben.
Leider habe ich kein Foto vom Brot, wenns frisch aus dem Backofen kommt. Ich knan höchstens ein Foto vom Brot in gefrorenem Zustand bieten. Ich schneide es nämlich meistens direkt nach dem Backen auf friere es ein.

Im Detail sind hier 150g Reismehl, 50g Teffmehl und 50g Buchweizenmehl drin.
Überhaupt hat sich Reismehl mittlerweile neben Maismehl als die erfolgreichste Mehlvariante herauskristallisiert.
Dieses Mehl kaufe ich immer beim real oder bei Rewe ... man muss also gar nicht immer ins Reformhaus.
Auf der Packung ist auch direkt ein prima Rezept drauf, das ist allerdings immer ein wenig variiere. Mehlsorten hab ich schließlich genug. ;)

Mein Rezept sieht dann also wie folgt aus:
150g Mix it von Glutano
100g Buchweizen- oder Mais- oder Hirse- oder Teffmehl ... welches Mehl auch immer.
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
200 ml lauwarmes Wasser mit Kohlensäure
1 Päckchen Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
Was auch sehr gut schmeckt sind geröstet Zwiebeln im Brot, oder angebratene Schinkenwürfel! Einfach in der Pfanne anrösten und dann in den angerührten Teig unterheben.
Leider habe ich kein Foto vom Brot, wenns frisch aus dem Backofen kommt. Ich knan höchstens ein Foto vom Brot in gefrorenem Zustand bieten. Ich schneide es nämlich meistens direkt nach dem Backen auf friere es ein.

Im Detail sind hier 150g Reismehl, 50g Teffmehl und 50g Buchweizenmehl drin.
Überhaupt hat sich Reismehl mittlerweile neben Maismehl als die erfolgreichste Mehlvariante herauskristallisiert.
Thursday, 1. January 2009
Was hat ein Hühnerei im Rotwein zu suchen?
Passend zum Alkoholkonsum der gestrigen Silvesternacht, heute mal ein Beitrag über Rotwein. Denn an Weihnachten haben wir uns ausgiebig darüber gewundert, dass Rotwein auf meiner "Liste" steht. Auf der Liste der Lebensmittel, die Hühnerei enthalten können.
Hühnerei? Rotwein? Wie kommt denn sowas? Das ist doch absurd!
Dachten wir uns ... und so habe ich mal Google angeworfen und bin zu folgenden Resultaten gekommen:
Das Winzerblog schreibt über das Weinschönungsmittel Eiklar.
Dort heißt es unter anderem:
Die Deutschen Weinakademie informiert über neue Kennzeichnungspflichten: Allergene im Wein? Kennzeichnung allergener Zutaten und Inhaltsstoffe
Fisch wird natürlich auch kennzeichnungspflichtig. Das Ganze gilt ab dem 1. Juni 2009.
Für das Winzerblog klingt das wie "Neues aus Absurdistan".
Ich hingegen finde es immer noch absurd, dass Hühnerei-Bestandteile im Wein drin sind. Und dass die bisher nicht kennzeichnungpflichtig waren, ist doch eigentlich noch absurder, oder?
Allerdings habe ich noch folgendes PDF gefunden: Schönungsmittel: Allergenes Potential? (ebenfalls von der Deutschen Weinakademie)
Hier wird über Tests berichtet, mit denen versucht wurde, rauszufinden, ob diese mit Eiweiß (und Milch und Fischprotein) geschönten Weine eine Reaktion bei Allergikern hervorrufen. Ergebnis:
Tja, was nun? Ich bin ja dafür, dass alles draufsteht, was drin ist. Schließlich sind meine IgG4-Dingens auch keine "richtigen" Allergien, mein Körper reagiert aber dennoch darauf. Also je besser wir bescheid wissen, was drin ist, desto einfacher wird das Leben für Allergiker und ähnliche Menschen.
Hühnerei? Rotwein? Wie kommt denn sowas? Das ist doch absurd!
Dachten wir uns ... und so habe ich mal Google angeworfen und bin zu folgenden Resultaten gekommen:
Das Winzerblog schreibt über das Weinschönungsmittel Eiklar.
Dort heißt es unter anderem:
Eiweiß wird eingesetzt zur Gerbstoff- und Trubbindung. Flüssiges Hühnereiweiß hat sich zur Behandlung von gerbstoffhaltigen Rotweinen bewährt. [...] Der behandelte Wein klärt sich bald. [...] In der Regel werden zur Schönung von 1hl Wein 2-3 Eiklar benötigt.
Die Deutschen Weinakademie informiert über neue Kennzeichnungspflichten: Allergene im Wein? Kennzeichnung allergener Zutaten und Inhaltsstoffe
# Kennzeichnungspflichtig werden die aus Ei gewonnenen Klärungsmittel Lysozym und Albumin.
# Kennzeichnungspflichtig werden danach auch Milch-(Casein)-Erzeugnisse, die als Klärungsmittel in Wein verwendet werden.
Fisch wird natürlich auch kennzeichnungspflichtig. Das Ganze gilt ab dem 1. Juni 2009.
Für das Winzerblog klingt das wie "Neues aus Absurdistan".
Wer die letzte Ausgabe des Fachmagazines Der Deutsche Weinbau gelesen hat, hat mit Erschrecken erfahren was sich die von der Leine gelassenen Beamten der EU an neuen Etikettierungsvorschriften ausgedacht haben.
So ist z.B. ein Warnhinweis vorgesehen, wenn ein Wein mit Eiklar geschönt wurde.
Ich hingegen finde es immer noch absurd, dass Hühnerei-Bestandteile im Wein drin sind. Und dass die bisher nicht kennzeichnungpflichtig waren, ist doch eigentlich noch absurder, oder?
Allerdings habe ich noch folgendes PDF gefunden: Schönungsmittel: Allergenes Potential? (ebenfalls von der Deutschen Weinakademie)
Hier wird über Tests berichtet, mit denen versucht wurde, rauszufinden, ob diese mit Eiweiß (und Milch und Fischprotein) geschönten Weine eine Reaktion bei Allergikern hervorrufen. Ergebnis:
Das Blut aller Fisch-, Milch- und Ei-Allergiker zeigte auf den mit Hausenblase (Fisch), Kasein (Milch) und Albumin (Hühnerei) geschönten Wein keinerlei allergische Reaktionen. Damit liegen keine Hinweise auf das Auslösen einer allergischen Reaktion durch Eiweiß geschönte Weine vor.
Tja, was nun? Ich bin ja dafür, dass alles draufsteht, was drin ist. Schließlich sind meine IgG4-Dingens auch keine "richtigen" Allergien, mein Körper reagiert aber dennoch darauf. Also je besser wir bescheid wissen, was drin ist, desto einfacher wird das Leben für Allergiker und ähnliche Menschen.
Tuesday, 30. December 2008
Erfolgreich beim Griechen
Am zweiten Weihnachtsfeiertag war ich mit der Familie im Akropolis in Nieder-Olm essen. Wenn man das Tzatziki weglässt, dachte ich mir, müsste das Essen beim Griechen eigentlich super sein: Viel Fleisch und dazu Pommes oder Reis.
Ich habe also extra ohne Soße gewählt: Einen Grillteller mit Gyros, Souflaki (Schweinespieße) und Schweinesteak - natürlich ohne Tzatziki. Dazu nur Pommes, da ich Reis ja nicht so oft essen darf.
Diesmal habe ich dem Kellner ausführlich erklärt, dass ich eine Allergie habe, und dass auf keinen Fall Mehl, Milch oder Ei in irgendeiner Form drin sein dürfen. Er meinte daraufhin sehr freundlich, dass bei meinem Gericht diese Zutaten sowieso nicht vorkommen und auch der Salat mit Essig & Öl serviert wird. Ich war begeistert!
Leider habe ich kein Foto gemacht, denn das Essen war nicht nur sehr lecker, es hat auch toll ausgesehen!
Das Akropolis hat meinen Allergietest also mit Bravour bestanden!
Ich glaube, ich werde jetzt Griechenland-Fan! :)
Ich habe also extra ohne Soße gewählt: Einen Grillteller mit Gyros, Souflaki (Schweinespieße) und Schweinesteak - natürlich ohne Tzatziki. Dazu nur Pommes, da ich Reis ja nicht so oft essen darf.
Diesmal habe ich dem Kellner ausführlich erklärt, dass ich eine Allergie habe, und dass auf keinen Fall Mehl, Milch oder Ei in irgendeiner Form drin sein dürfen. Er meinte daraufhin sehr freundlich, dass bei meinem Gericht diese Zutaten sowieso nicht vorkommen und auch der Salat mit Essig & Öl serviert wird. Ich war begeistert!
Leider habe ich kein Foto gemacht, denn das Essen war nicht nur sehr lecker, es hat auch toll ausgesehen!
Das Akropolis hat meinen Allergietest also mit Bravour bestanden!
Ich glaube, ich werde jetzt Griechenland-Fan! :)
Monday, 29. December 2008
Apfelpfannkuchen - glutenfrei und ohne Ei und Milch
Ich bin Pfannkuchen-Junkie. Dummerweise stehen die drei Hauptzutaten von Pfannkuchen auf meiner NoGo-Liste: Weizenmehl, Milch und Ei. Aber man kann ja rumexperimenten ... und dabei sind nun folgende Apfelpfannkuchen rausgekommen, die echt lecker schmecken!

Das Rezept:
2 Tl. Eiersatz
40 ml Wasser mit Kohlensäure
100 gr. Buchweizenmehl
200 ml Wasser mit Kohlensäure
3 Äpfel in Scheiben
Also erst den Eiersatz mit den 40 ml Wasser verrühren und dann die anderen Zutaten dazu. Nicht zu viel und zu heftig rühren, damit nicht zu viel Kohlensäure verloren geht.
Dann die Apfelscheiben darin wenden und ab in die Pfanne! Wie alle Pfannkuchen backen sie am besten, wenn man ordentlich Öl in der Pfanne hat.

Wie gesagt: Die Pfannkuchen sind sehr lecker und kross! Man muss auch gar keinen Zucker mehr drüber streuen.
Das Rezept:
2 Tl. Eiersatz
40 ml Wasser mit Kohlensäure
100 gr. Buchweizenmehl
200 ml Wasser mit Kohlensäure
3 Äpfel in Scheiben
Also erst den Eiersatz mit den 40 ml Wasser verrühren und dann die anderen Zutaten dazu. Nicht zu viel und zu heftig rühren, damit nicht zu viel Kohlensäure verloren geht.
Dann die Apfelscheiben darin wenden und ab in die Pfanne! Wie alle Pfannkuchen backen sie am besten, wenn man ordentlich Öl in der Pfanne hat.
Wie gesagt: Die Pfannkuchen sind sehr lecker und kross! Man muss auch gar keinen Zucker mehr drüber streuen.
in Rezepte
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Sunday, 28. December 2008
Chili die Zweite ... und ein Mexikanischer Salat
Letzt war ich mit Freunden erst auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz und dann im Quartier Mayence. Nach 5 Stunden Weihnachtsmarkt war ich dann doch mal hungrig und versuchte mich an der Speisekarte dieser Kneipe. Nach meinen letzten Erfahrungen war ich sehr glücklich, Chili auf der Karte zu entdecken.
Sicherheitshalber frage ich nach, ob das Chili auch kein Mehl enthält. Die Bedienung fragt nach und kommt mit der Info zurück, dass das Chili leider doch Mehl enthält.
:(
Was nun? Bleiben nur noch die Salate. Ich suche mir also einen Mexikanischen Salat aus und bestelle ihn sicherheitshalber mit Essig & Öl und ohne eventuellen Käse und Eier.
Was kriege ich gebracht? Einen mexikanischen Salat mit einer roten Ketchup-Soße, bei der ich natürlich skeptisch bin. Beim nächsten Besuch der Bedienung habe ich dann beanstandet, dass ich den Salat doch mit Essig & Öl bestellt hatte. Und sie meint doch tatsächlich "Aber diese Soße gehört doch auf den Salat drauf." Tja, was soll ich sagen? Ich habe den Salat zurückgehen lassen und das mit dem Essen aufgegeben.
Ich habe dann noch ein paar Tipps von einem Bekannten bekommen, der mit dabei war: Am besten immer direkt klar und deutlich sagen, dass man Allergiker ist. Und den Salat selbst zusammen stellen. Also aufzählen, was drin sein darf. Damit die in der Küche beim weglassen nicht am Ende doch noch was drin haben, was ich nicht essen kann.
Jedenfalls ist das Quartier Mayence somit durch meinen Allergietest durchgefallen. :(
Sicherheitshalber frage ich nach, ob das Chili auch kein Mehl enthält. Die Bedienung fragt nach und kommt mit der Info zurück, dass das Chili leider doch Mehl enthält.
:(
Was nun? Bleiben nur noch die Salate. Ich suche mir also einen Mexikanischen Salat aus und bestelle ihn sicherheitshalber mit Essig & Öl und ohne eventuellen Käse und Eier.
Was kriege ich gebracht? Einen mexikanischen Salat mit einer roten Ketchup-Soße, bei der ich natürlich skeptisch bin. Beim nächsten Besuch der Bedienung habe ich dann beanstandet, dass ich den Salat doch mit Essig & Öl bestellt hatte. Und sie meint doch tatsächlich "Aber diese Soße gehört doch auf den Salat drauf." Tja, was soll ich sagen? Ich habe den Salat zurückgehen lassen und das mit dem Essen aufgegeben.
Ich habe dann noch ein paar Tipps von einem Bekannten bekommen, der mit dabei war: Am besten immer direkt klar und deutlich sagen, dass man Allergiker ist. Und den Salat selbst zusammen stellen. Also aufzählen, was drin sein darf. Damit die in der Küche beim weglassen nicht am Ende doch noch was drin haben, was ich nicht essen kann.
Jedenfalls ist das Quartier Mayence somit durch meinen Allergietest durchgefallen. :(
Friday, 5. December 2008
Rösti sind keine Bratkartoffeln und Chili ist super
Am Dienstag war ich zum ersten mal in einer Kneipe essen. Ergebnis: Ein Desaster.
Ich muss aber auch zugeben, dass die Schuld bei mir liegt, oder besser gesagt, an meiner Unwissenheit. Es gab Chili für alle, und ich dachte, dass Chili Mehl enthält. Zum Binden, wie man das in Soßen reintut. Habe halt noch nie Chili gekocht. ;)
Also bin ich die Karte durchgegangen, und das einzige, was halbwegs sinnvoll klang, waren die Rösti mit Champignons. Nur dachte ich dummerweise, dass Rösti Röstkartoffeln, also Bratkartoffeln sind. Deshalb war ich etwas überrascht, als ich dann erfahren durfte, was Rösti wirklich sind. Nämlich das hier: (auf dem Bild schon ohne Schinken, Tomate und Paprika).

Nun denn, ich hatte Glück, wurde aufgeklärt und habe mir das Essen mit einer Bekannten geteilt: sie meine Rösti ... ich ein Teil ihres Chilis. :)
Nun weiß ich also, dass ich Chili essen kann, und dass Rösti keine Bratkartoffeln sind. :D
Ich muss aber auch zugeben, dass die Schuld bei mir liegt, oder besser gesagt, an meiner Unwissenheit. Es gab Chili für alle, und ich dachte, dass Chili Mehl enthält. Zum Binden, wie man das in Soßen reintut. Habe halt noch nie Chili gekocht. ;)
Also bin ich die Karte durchgegangen, und das einzige, was halbwegs sinnvoll klang, waren die Rösti mit Champignons. Nur dachte ich dummerweise, dass Rösti Röstkartoffeln, also Bratkartoffeln sind. Deshalb war ich etwas überrascht, als ich dann erfahren durfte, was Rösti wirklich sind. Nämlich das hier: (auf dem Bild schon ohne Schinken, Tomate und Paprika).

Nun denn, ich hatte Glück, wurde aufgeklärt und habe mir das Essen mit einer Bekannten geteilt: sie meine Rösti ... ich ein Teil ihres Chilis. :)
Nun weiß ich also, dass ich Chili essen kann, und dass Rösti keine Bratkartoffeln sind. :D
Thursday, 4. December 2008
Online-Vortrag Glutenunverträglichkeit am 5.12.2008
Morgen, also am 5. Dezember gibt es auf Medivere.de einen Online-Vortrag zum Thema "Glutenunverträglichkeit".Medivere.de ist ein Portale von GanzImmun, das Labor, bei dem ich letztens beim Tag der Offenen Tür war. Genaugenommen ist es eine Portal-Sammlung zu ganz vielen Gesundheitsthemen. Hier gibt es einen ganze Menge Online-Vorträge, die man sich übers Netz zu Hause anschauen und auch Fragen stellen kann.
Um einen solchen Vortrag ansehen zu können, muss man sich einmal registrieren, dann erhält man eine Mail mit einem Link und schwupps ist man drin.
Auf den Medivere-Gesundheitsportalen können Sie sich kostenlos bei einem unserer Ärzte und Therapeuten im medforum informieren. Alle Gesundheitsportale werden ausschließlich von qualifizierten Ärzten und Therapeuten moderiert. Stellen Sie hier Ihre Fragen zu Krankheiten, Therapiemöglichkeiten oder Diagnoseverfahren.
Und morgen gibt es, wie gesagt, einen Vortrag über Glutenunverträglichkeit, um 18:00 Uhr:
Haben Sie unklare Bauchbeschwerden oder andere Befindlichkeitsstörungen, die Sie nicht einordnen können? Möglicherweise ist der Getreidekleber Gluten dafür verantwortlich, den immer mehr Menschen nicht vertragen?
Hier erfahrt Ihr mehr zum Vortrag und könnt Euch anmelden.
in Allgemein
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Monday, 1. December 2008
Injera - äthiopisches Fladenbrot
Bei Hans-Joachim gibt es unglaublich viele Rezepte. Insbesondere auch einen Tab "Glutenfrei ohne Ei und Milch". Dort habe ich ein PDF für Brot gefunden, das spannende Rezepte enthält.
Unter anderem Injera, äthiopisches Fladenbrot. Das habe ich gestern ausprobiert und dabei das Laptop mit in die Küche genommen und nebenbei ein bissl Gray's Anatomie geschaut.
Hier das Rezepte, so wie ich es für mich abgewandelt habe:
Zutaten für 4 Portionen:
90g Teffmehl
60g Buchweizenmehl
1 El brauner Zucker
1/2 Teelöffel Salz,
1/2 Teelöffel Backpulver,
ca. 300 ml Sojamilch + 1 El Maismehl, zb. Mondamin
1 El Öl
Alle Zutaten zu einem relativ flüssigen Teig vermischen, ähnlich wie Pfannkuchen. Die Sojamilch mit dem Maismehl vorher schon verrühren und in den Teig geben. Den Teig dann mit einem Schöpflöffel in eine beschichtete Pfanne ohne Öl geben, bis der BOden bedeckt ist. Dann den Deckel drauf und warten, bis sich der Rand des Fladens ablöst. Dann ist der Fladen komplett durch, man muss ihn also nicht von der anderen Seite auch noch anbacken.
Nach meinem ersten missglückten Versuch, etwas aus Teff-Mehl zu machen, war ich diesmal erfolgreicher! Zusammen mit Buchweizen, Sojamilch und etwas Maismehl kam zwar ein ziemlich flüssiger Teig raus. Und ich war mir nicht sicher, ob das so gehört oder doch zu flüssig war. Aber ich habe es dann einfach mal in die Pfanne gepackt. Dass ein Deckel drauf gehört, ist mir erst nach dem zweiten Fladen aufgefallen. Die ersten beiden hab ich auch noch rumgedreht, wie ein Pfannkuchen. Muss man aber auch nicht.
Einfach in die Pfanne, Deckel drauf und warten. Dann kommt sowas dabei raus:

Riecht total lecker ... und schmeckt auch total lecker! Ich habs jetzt mal als Brotersatz genommen und einfach eine Scheibe Salami drauf getan. Oder Pastete. Schmeckt wirklich super!

Dann habe ich mal ein bissl danach gegoogelt und rausgefunden, dass das ein ganz typisches Brot in Afrika ist (sagt Wikipedia). Und eigentlich ein bissl anders aussieht, als in meiner Pfanne. ;)
Ich bin total begeistert, so etwas, für meine Verhältnisse extrem exotisches, selbst gemacht zu haben! :)
Unter anderem Injera, äthiopisches Fladenbrot. Das habe ich gestern ausprobiert und dabei das Laptop mit in die Küche genommen und nebenbei ein bissl Gray's Anatomie geschaut.
Hier das Rezepte, so wie ich es für mich abgewandelt habe:
Zutaten für 4 Portionen:
90g Teffmehl
60g Buchweizenmehl
1 El brauner Zucker
1/2 Teelöffel Salz,
1/2 Teelöffel Backpulver,
ca. 300 ml Sojamilch + 1 El Maismehl, zb. Mondamin
1 El Öl
Alle Zutaten zu einem relativ flüssigen Teig vermischen, ähnlich wie Pfannkuchen. Die Sojamilch mit dem Maismehl vorher schon verrühren und in den Teig geben. Den Teig dann mit einem Schöpflöffel in eine beschichtete Pfanne ohne Öl geben, bis der BOden bedeckt ist. Dann den Deckel drauf und warten, bis sich der Rand des Fladens ablöst. Dann ist der Fladen komplett durch, man muss ihn also nicht von der anderen Seite auch noch anbacken.
Nach meinem ersten missglückten Versuch, etwas aus Teff-Mehl zu machen, war ich diesmal erfolgreicher! Zusammen mit Buchweizen, Sojamilch und etwas Maismehl kam zwar ein ziemlich flüssiger Teig raus. Und ich war mir nicht sicher, ob das so gehört oder doch zu flüssig war. Aber ich habe es dann einfach mal in die Pfanne gepackt. Dass ein Deckel drauf gehört, ist mir erst nach dem zweiten Fladen aufgefallen. Die ersten beiden hab ich auch noch rumgedreht, wie ein Pfannkuchen. Muss man aber auch nicht.
Einfach in die Pfanne, Deckel drauf und warten. Dann kommt sowas dabei raus:

Riecht total lecker ... und schmeckt auch total lecker! Ich habs jetzt mal als Brotersatz genommen und einfach eine Scheibe Salami drauf getan. Oder Pastete. Schmeckt wirklich super!
Dann habe ich mal ein bissl danach gegoogelt und rausgefunden, dass das ein ganz typisches Brot in Afrika ist (sagt Wikipedia). Und eigentlich ein bissl anders aussieht, als in meiner Pfanne. ;)
Ich bin total begeistert, so etwas, für meine Verhältnisse extrem exotisches, selbst gemacht zu haben! :)
Sunday, 30. November 2008
Notizen für die 4-Tage-Regel
Wie ich ja in meinem ersten Beitrag schon mal geschrieben habe, darf ich manche Dinge nur alle 4 Tage essen. Diese 4-Tage-Regel soll wohl einfach sicherstellen, dass man diese Sachen nicht zu oft isst.
Laut den Ernährungsberatern von GanzImmun muss ich diese Regel bezüglich Mais und Reis nicht 100% genau befolgen, denn sonst gäbe es ja gar kein Brot mehr, das ich essen kann.
Nun ja, dennoch mache ich mir Notizen, wann ich was esse, damit ich wenigstens halbwegs einen Überblick behalte. Ich bin mir nur immer noch nicht einig, wo ich diese Notizen am praktischsten mache.
1.Ansatz: Handschritliche Notizen im Kalender:
--> einfach einzutragen und praktisch für unterwegs, aber man muss das Ding immer dabei haben.

2. Ansatz: Handschriftliche Notizen auf einem Zettel an der Kühschranktür:
--> praktisch für Zuhause, aber alles von unterwegs muss man nachtragen.

3. Ansatz: Digitale Notizen im iPod Touch:
--> sehr schick, aber muss den iPod immer dabei haben und es ist eher umständlich zu befüllen.

4. Ansatz: Digitale Notizen über Twitter in Foodfeed:
Dabei schickt man einfach über Twitter einen Tweet an @having, und dann wird automatisch alles, was man isst, auf einer Seite gesammelt.
--> cool, trendy, aber unpraktisch zum nachtragen, und unpraktisch in der Küche.

Also, ich glaube fast, ich bleib beim guten alten Papier-Kalender! :)
Und wie man sehen kann, krieg ich das mit den 4 Tagen so gut wie nie hin. :( Dabei muss ich das doch nur 3 Monate durchhalten und nicht das ganze Jahr.
Laut den Ernährungsberatern von GanzImmun muss ich diese Regel bezüglich Mais und Reis nicht 100% genau befolgen, denn sonst gäbe es ja gar kein Brot mehr, das ich essen kann.
Nun ja, dennoch mache ich mir Notizen, wann ich was esse, damit ich wenigstens halbwegs einen Überblick behalte. Ich bin mir nur immer noch nicht einig, wo ich diese Notizen am praktischsten mache.
1.Ansatz: Handschritliche Notizen im Kalender:
--> einfach einzutragen und praktisch für unterwegs, aber man muss das Ding immer dabei haben.

2. Ansatz: Handschriftliche Notizen auf einem Zettel an der Kühschranktür:
--> praktisch für Zuhause, aber alles von unterwegs muss man nachtragen.

3. Ansatz: Digitale Notizen im iPod Touch:
--> sehr schick, aber muss den iPod immer dabei haben und es ist eher umständlich zu befüllen.
4. Ansatz: Digitale Notizen über Twitter in Foodfeed:
Dabei schickt man einfach über Twitter einen Tweet an @having, und dann wird automatisch alles, was man isst, auf einer Seite gesammelt.
--> cool, trendy, aber unpraktisch zum nachtragen, und unpraktisch in der Küche.

Also, ich glaube fast, ich bleib beim guten alten Papier-Kalender! :)
Und wie man sehen kann, krieg ich das mit den 4 Tagen so gut wie nie hin. :( Dabei muss ich das doch nur 3 Monate durchhalten und nicht das ganze Jahr.
Thursday, 20. November 2008
Tag der offenen Tür bei GanzImmun
Am letzten Wochenende war Tag der offenen Tür bei GanzImmun - das ist das Labor, das meinen Allergietest untersucht hat und von dem ich all die Unterlagen und Rezepte bekommen habe. Zufälliger Weise hat dieses Unternehmen seinen Sitz in Mainz, also quasi bei mir ums Eck.
Die Infos im Flyer klangen sehr interessant also habe ich es mir auch mal angesehen. Gleich früh morgens um 10 war schon richtig viel los und beim ersten Vortrag mit dem Thema „Gesunde Fette in der Prävention von
Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen“ mussten noch zusätzliche Stühle organisiert werden.
Nun weiß ich also (wieder), dass Omega-6-Fettsäuren (die im Sonnenblumenöl) gar nicht gut sind, und dass wir viel zu viel davon zu uns nehmen. Omega-3-Fettsäuren dagegen sind viel gesünder, und natürlich essen wir davon viel zu wenig! Omega-3-Fettsäuren senken das Herzinfarkt-Risiko und lindern chronisch-entzündliche Erkrankungen. Sie sind hauptsächlich in Fisch wie Hering, Markrele oder Lachs enthalten. Mehr dazu kann man in dieser Broschüre "Gesunde Fette" nachlesen.
Anschließend konnte man sich Blut abnehmen lassen für eine Untersuchung, für Untersuchungen wie Fettprofil, Omega-3-Index, oder Oxidative Stress-Messung. Ich hab das mal machen lassen ... und bin gespannt auf das Ergebnis, was aber erst in ein paar Tagen per Post kommt.
Anschließend haben wir diverse Gesundheitstests absolviert. Es gab nämlich ein Gewinnspiel, bei dem man sich nach und nach einen ausgefüllten Gesundheitspass ertestenarbeiten konnte. Zu gewinnen gab es einen Gesundheitscheck.

Das hier ist war z.B. die Osteoporose-Messung. Mit Ultraschall wurde hier die Knochendichte in der Ferse gemessen. (Hoffe, ich habe das richtig in Erinnerung) Erschreckender Weise war mein Ergebnis im gelben Bereich, also nicht wirklich gut. Um das zu verbessern kann ich nun Calcium und Vitamin D3 zu mir nehmen. Dummerweise kann ich ja keine Milchprodukte essen, also werde ich mal im Supermarkt nach Calcium- und Vitamin-Tabletten ausschau halten.
Dann gab es noch Führungen durch die Labore, draußen standen die Johanniter und man konnte sich einen Rettungswagen und seine Ausstattung erklären lassen, in einem Zelt gab es Kaffee und Kuchen und ein Koch stand da und hat leckere Sachen im Wok gekocht.

Nachmittags gab es nochmal einen Vortrag: „Gesundheit bis ins hohe Alter“. Ich weiß noch, dass er sehr interessant war, aber leider kann ich mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt erinnern. :(
Was aber sehr cool ist: GanzImmun bieten ganz viele solcher Vorträge online an. Die beiden Vorträge vom Tag der offenen Tür wurden im Studio gehalten, in dem normalerweise die Vorträge fürs Web aufgezeichnet werden. Jeder kann sich diese Vorträge kostenlos ansehen. Man muss sich nur registrieren für dann für die Vorträge anmelden. Dann erhält man eine E-Mail mit einem Link zum Live-Video. Denn die Vorträge werden live gestreamt und man kann auch direkt in einem Chat Fragen stellen!
Alle Online-Vorträge findet man auf Medivere.de.
Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen“ mussten noch zusätzliche Stühle organisiert werden.
Nun weiß ich also (wieder), dass Omega-6-Fettsäuren (die im Sonnenblumenöl) gar nicht gut sind, und dass wir viel zu viel davon zu uns nehmen. Omega-3-Fettsäuren dagegen sind viel gesünder, und natürlich essen wir davon viel zu wenig! Omega-3-Fettsäuren senken das Herzinfarkt-Risiko und lindern chronisch-entzündliche Erkrankungen. Sie sind hauptsächlich in Fisch wie Hering, Markrele oder Lachs enthalten. Mehr dazu kann man in dieser Broschüre "Gesunde Fette" nachlesen.
Anschließend konnte man sich Blut abnehmen lassen für eine Untersuchung, für Untersuchungen wie Fettprofil, Omega-3-Index, oder Oxidative Stress-Messung. Ich hab das mal machen lassen ... und bin gespannt auf das Ergebnis, was aber erst in ein paar Tagen per Post kommt.
Anschließend haben wir diverse Gesundheitstests absolviert. Es gab nämlich ein Gewinnspiel, bei dem man sich nach und nach einen ausgefüllten Gesundheitspass er
Das hier ist war z.B. die Osteoporose-Messung. Mit Ultraschall wurde hier die Knochendichte in der Ferse gemessen. (Hoffe, ich habe das richtig in Erinnerung) Erschreckender Weise war mein Ergebnis im gelben Bereich, also nicht wirklich gut. Um das zu verbessern kann ich nun Calcium und Vitamin D3 zu mir nehmen. Dummerweise kann ich ja keine Milchprodukte essen, also werde ich mal im Supermarkt nach Calcium- und Vitamin-Tabletten ausschau halten.
Dann gab es noch Führungen durch die Labore, draußen standen die Johanniter und man konnte sich einen Rettungswagen und seine Ausstattung erklären lassen, in einem Zelt gab es Kaffee und Kuchen und ein Koch stand da und hat leckere Sachen im Wok gekocht.
Nachmittags gab es nochmal einen Vortrag: „Gesundheit bis ins hohe Alter“. Ich weiß noch, dass er sehr interessant war, aber leider kann ich mich überhaupt nicht mehr an den Inhalt erinnern. :(
Alle Online-Vorträge findet man auf Medivere.de.
Friday, 7. November 2008
Brot backen ... erste Niederlagen und erste Erfolge
Brot kaufen ist nicht die beste Lösung, denn glutenfreies Brot besteht meistens aus mehreren Mehlsorten. Da ich aber fast alle Mehle nur alle 4 Tage essen darf, wäre es parktischer, wenn mein Brot aus immer nur einer Brotsorte bestehen würde. Dann bräuchte ich einfach nur 4 verschiedne Brotsorten. :)
Also versuche ich mich am Selbstbacken. Hier ein erstes Ergebnis nach dem Teff-Unglück:

Oben links: Reisbrot aus einer Reismehlmischung "Mix it!" von DS (demnächst Glutano, gibt's bei Real)
Gebacken habe ich das Brot im Backautomat nach einem Rezept, das auf der Mehlpackung draufstand. Schön luftig aber weniger locker als es wirkt. Schmeckt außerdem so gut wie nach gar nichts.
Oben rechts: Maisbrot aus ganz normalem Maismehl ... das Rezept habe ich leider vergessen.
Das Brot ist leider so gut wie gar nicht aufgegangen. :( Anscheinend sind die Backmischungen doch einfacher zu benutzen als reines Mehl.
Unten links: Maisbrot nach einem Rezept aus einem Forum
Theoretisch ganz ok, wäre nicht meine Backform zu lang gewesen und wäre dadurch das Brot nicht so falch geworden. Ich hätte es dann etwas kürzer im Backofen lassen müssen. So ist der rand schon sehr hart geworden.
Unten rechts: Reisbrot mit Buchweizen. Reismehlmischung "Mix it!" von DS (demnächst Glutano, gibt's bei Real)
Mein bisher größter Erfolg! Das Brot ist schön locker und hat einen feinen Gemack. Gebacken habe ich es nach dem Rezept, das auf der Glutano-PAckung steht, und etwas mehr als ein Drittel des Mehls durch Buchweizenmehl ersetzt.
Hier nochmal das komplette Maisbrot von unten links:

Und hier das Reis-Buchweizen-Brot von unten rechts:

Mehlmischungen, in denen Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl schon drin ist, funktionieren wohl besser. Im Reformhaus gibts noch von Dr. Schär eine Maismehl-Mischung für Kuchen und Kekse. Die werde ich beim nächsten Brot ausprobieren.
Also versuche ich mich am Selbstbacken. Hier ein erstes Ergebnis nach dem Teff-Unglück:

Oben links: Reisbrot aus einer Reismehlmischung "Mix it!" von DS (demnächst Glutano, gibt's bei Real)
Gebacken habe ich das Brot im Backautomat nach einem Rezept, das auf der Mehlpackung draufstand. Schön luftig aber weniger locker als es wirkt. Schmeckt außerdem so gut wie nach gar nichts.
Oben rechts: Maisbrot aus ganz normalem Maismehl ... das Rezept habe ich leider vergessen.
Das Brot ist leider so gut wie gar nicht aufgegangen. :( Anscheinend sind die Backmischungen doch einfacher zu benutzen als reines Mehl.
Unten links: Maisbrot nach einem Rezept aus einem Forum
Theoretisch ganz ok, wäre nicht meine Backform zu lang gewesen und wäre dadurch das Brot nicht so falch geworden. Ich hätte es dann etwas kürzer im Backofen lassen müssen. So ist der rand schon sehr hart geworden.
Unten rechts: Reisbrot mit Buchweizen. Reismehlmischung "Mix it!" von DS (demnächst Glutano, gibt's bei Real)
Mein bisher größter Erfolg! Das Brot ist schön locker und hat einen feinen Gemack. Gebacken habe ich es nach dem Rezept, das auf der Glutano-PAckung steht, und etwas mehr als ein Drittel des Mehls durch Buchweizenmehl ersetzt.
Hier nochmal das komplette Maisbrot von unten links:

Und hier das Reis-Buchweizen-Brot von unten rechts:

Mehlmischungen, in denen Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl schon drin ist, funktionieren wohl besser. Im Reformhaus gibts noch von Dr. Schär eine Maismehl-Mischung für Kuchen und Kekse. Die werde ich beim nächsten Brot ausprobieren.
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